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Emilio Pons über die derzeitige Situation an Opernhäusern – Gastartikel auf dem Blog von Elisabeth Kulman

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No number of wrongs can yield a right / Eine neue, unerwartete Form der Kulturrevolution – Guest comment by Emilio Pons

 

Ein hervorragender Artikel über die miserable Situation an den Opernhäusern von Emilio Pons (dt./engl):

(Dr. Emilio Pons arbeitete mehrere Jahre als Jurist und ist heute international tätiger Opernsänger (Tenor) und Künstlermanager.)

No number of wrongs can yield a right – Guest comment by Emilio Pons

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Claude Debussy: „Allemonde“ – 6.-16. Februar 2009 in der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper

Claude Debussy: „Allemonde“

6.-16. Februar 2009 in der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper

Allemonde„Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy in einer Fassung von Felix Seiler (Regie), Cornelius Trantow (musikalische Leitung), Jill Caroline Bertermann (Bühne und Kostüme), Juliane Luster (Dramaturgie), Peter Häublein (musikalische Bearbeitung)
Mit Andreas Preuß (Pelléas), Ryszard Kalus (Golaud), Christian Bodenburg (Arkel), Jannick Michalzik (Yniold), Claudia Rometsch (Mélisande) und Wiebke Hoogklimmer (Geneviève)
Abgeschottet von der Außenwelt lebt auf Allemonde die Familie des alten Königs Arkel. Die hier herrschende Dunkelheit, aber auch die Einsamkeit an diesem tristen Ort setzen den Bewohnern zu. Die Stiefbrüder Golaud und Pelléas kämpfen auf unterschiedliche Weise damit: der eine hartgesotten, von nichts unterzukriegen, während der andere gedankenversunken ständig von einer Abreise träumt, die für ihn nie stattfinden wird. Da betritt die geheimnisvolle Mélisande als Golauds neue Frau Allemonde. In der Begegnung mit ihr kehrt das vergessen geglaubte Leben in die Familie zurück. Doch auch die Schattenseite lange unterdrückter Regungen beginnt im Stillen zu gären und steuert das Brüderpaar und Mélisande auf eine Katastrophe zu…

In seiner einzigen vollendeten Oper »Pelléas et Mélisande« erzählt Claude Debussy eine sich nicht erfüllende Liebesgeschichte, an einem von Depression gezeichneten, morbiden Ort. Musikalisch schafft der Komponist aufgeladene, atmosphärische Beschreibungen über die Gefühle von Menschen, die zwar miteinander sprechen, sich aber nicht mehr verstehen können.

»Allemonde« folgt der Originalfassung der Oper mit wenigen Auslassungen, in einer neuen, 100 Minuten langen Fassung. Die Musik Debussys wurde von Peter Häublein für ein Kammerensemble, bestehend aus Klavier, Violine, Cello, Klarinette und Flöte, neu arrangiert.
Musikalische Leitung: Cornelius Trantow

Einrichtung der musikalischen Fassung: Peter Häublein

Inszenierung: Felix Seiler

Ausstattung: Jil Caroline Bertermann

Dramaturgie: Juliane Luster
Eine Diplominszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper
Aufführungen:

6. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr

8. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr

10. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr

12. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr

14. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr

16. Februar 2009 20:00 – 22:00 Uhr
Ort:

Opera Stabile
Straße:

Kleine Theaterstraße/Kalkhof
PLZ/Ort:

20354 Hamburg
Telefon:

(040) 35 68 68
Fax:

(040) 35 68 610
E-Mail:

ticket@hamburgische-staatsoper.de
Website:

www.hamburgische-staatsoper.de/
Zusatzinfos:

Vorverkauf: Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uhr

Abendkasse: 90 Min.

Biographie (dt./engl.)

Wiebke Hoogklimmer

www.wiebkehoogklimmer.de

Wiebke Hoogklimmer ist gebürtige Hannoveranerin und begann ihre musikalische Ausbildung mit der 10-jährigen Mitgliedschaft im Mädchenchor Hannover. Sie setzte ihre Ausbildung fort mit dem von Prof. Götz Friedrich eingerichteten Studiengang Musiktheaterregie an der Musikhochschule Hamburg, den sie „mit Auszeichnung“ abschloß.
Innerhalb ihrer Tätigkeiten als Regieassistentin, Inspizientin, Abendspielleiterin, Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro etc. an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, Stadttheater Hildesheim, Hamburger Staatsoper, Deutschen Oper Berlin, beim Internationalen Sommerkurs auf Schloß Weikersheim etc. arbeitete sie u.a. mit folgenden Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen: Günter Roth, Stephan Mettin, Martin Rupprecht, Hans-Peter Lehmann, John Cox, John Dew, Erhard Fischer, Herbert Wernicke, Götz Friedrich, Andreas Reinhardt.

Nach Abschluß des Regiestudiums begann sie ihr privates Gesangstudium bei Elisabeth Umierski, Berlin, und setzte es bei Prof. Annie Schoonus, Musikhochschule Hamburg und bei Christiane Bach-Röhr, Komische Oper Berlin, fort.

Neben ihrer Tätigkeit in der Altgruppe des RIAS-Kammerchors (1988-91) sammelte sie erste solistische Bühnenerfahrungen mit der Rolle der „Arnalta“ in Monteverdis „Krönung der Poppea“ am Jungen Theater Göttingen. An der Opera stabile der Staatsoper Hamburg sang sie die Partien des „King“ und der „Queen“ in Toovey’s „Ubu“. Weitere gesungene Partien sind die „3. Dame“ in Mozarts „Zauberflöte“ und der „Orfeo“ in Glucks „Orfeo ed Euridice“.

Hauptsächlich ist Wiebke Hoogklimmer als Altistin im Konzert- und Liedgesang tätig, wobei ihr Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Sie singt mit gleicher Begeisterung bekannte Literatur wie sie sich von unbekannten, ungewöhnlichen Werken angezogen fühlt.

Seit 1998 arbeitet Wiebke Hoogklimmer mit dem Pianisten Prof. Patrick Walliser zusammen und gestaltete bisher gemeinsam mit ihm Liedprogramme mit Werken von Johannes Brahms, Franz Schubert, Luise Adolpha Le Beau, Clara und Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hugo Wolf, Arthur Honegger, Alban Berg, C. René Hirschfeld, Gustav Mahler und Lili Boulanger.

Im Herbst 2003 erschien ihre CD „Clairières dans le ciel“ mit dem gleichnamigen Liederzyklus von Lili Boulanger – transponiert für die Altstimme – und mit ausgewählten Liedern von Schubert und Mahler, am Klavier Patrick Walliser, unter dem Label THOROFON (Best.-Nr. CTH 2477).
2006 erschien unter eigenem Label die CD „Franz Schubert: Winterreise“ wieder mit Patrick Walliser am Klavier mit dem Live-Mitschnitt eines Liederabends.

Ihr großes Interesse für Film brachte Wiebke Hoogklimmer neben der Mitarbeit an diversen Kurzfilmen unter anderem als Werkstattassistentin und Requisiteurin zur Filmproduktion „Superbia“ (1986) von Ulrike Ottinger für das ZDF. 2005 arbeitete sie als Produktionsassistentin bei der Berliner Filmproduktion „18.15 Uhr ab Ostkreuz“, die im Februar 2006 auf der BERLINALE ihre Premiere hatte. Im April/Mai 2007 wirkte Wiebke Hoogklimmer bei den Dreharbeiten des neuesten Bruce LaBruce-Films „OTTO; or, Up with Dead People“ mit, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, der BERLINALE, 2008 seine Premiere hatte. Im August/September 2008 arbeitete sie als Regieassistentin und Continuity in der neuesten Spielfilmproduktion „Bandaged“ von Maria Beatty. Die Weltpremiere fand im April 2009 in London statt. Im Sommer 2010 arbeitete Wiebke Hoogklimmer als Continuity im neuesten Film von Cheryl Dunye „Mommy Is Coming“.

Biography (engl.)

Wiebke Hoogklimmer was born in Hannover, Germany, and began her musical education at the age of eight as a member of the „Girls Choir Hannover“. She continued her education at the Academy of Music and Acting in Hamburg where she studied opera direction on the course initiated by Prof. Goetz Friedrich, and graduated with distinction.
She has worked as assistant director, stage manager, and substitute in the artistic management office at the Niedersaechsischen Opera in Hannover, the Hamburg State Opera, the German Opera Berlin and the International Summer Course at Schloss Weikersheim. During this time she worked with the following directors and stage designers: Guenter Roth, Stephan Mettin, Martin Rupprecht, Hans-Peter Lehmann, John Cox, John Dew, Erhard Fischer, Herbert Wernicke, Goetz Friedrich, Andreas Reinhardt.

After finishing her studies she started private vocal tuition with Elisabeth Umierski (Berlin) and continued with Prof. Annie Schoonus (Academy of Music and Acting in Hamburg) and with Christiane Bach-Roehr (Comic Opera Berlin).

In 1988 to 1991 she sang with the RIAS chamber choir and had her first solo stage appearance in the role of Arnalta in Monteverdi’s „Coronation of Poppea“ at the Junges Theater Goettingen. She went on to sing the parts of both the king and queen in Toovey’s „Ubu“ at the opera stabile of the State Opera in Hamburg and then the parts of the Third Lady in Mozart’s „Magic Flute“ and Orfeo in Gluck’s „Orfeo ed Euridice“.

Wiebke Hoogklimmer mainly works as a solo contralto, giving concerts and recitals. Her repertoire ranges from baroque to contemporary music. She equally enjoys singing well known and lesser known and unusual works.

Wiebke Hoogklimmer and the pianist Prof. Patrick Walliser have been working together since 1998. So far they have performed recitals with songs by Johannes Brahms, Franz Schubert, Luise Adolpha Le Beau, Clara and Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hugo Wolf, Arthur Honegger, Alban Berg, C. René Hirschfeld, Gustav Mahler and Lili Boulanger.

In 2003 her CD „Clairières dans le ciel“ was published with the so named song cycle by Lili Boulanger – transposed for contralto – and with selected songs by Schubert and Mahler, and at the piano Patrick Walliser. The Label is THOROFON (order-nr. CTH 2477).
2006 her CD „Franz Schubert: Winterreise“ was released with a live recording of a Lieder Recital (on the Piano again Patrick Walliser) with her own Label.

Through her huge interest in film she has worked as assistant to costume design and props management in the ZDF Television film production of „Superbia“ (1986) by Ulrike Ottinger. 2005 she has worked as assistent producer for the filmproduction „18.15 Uhr ab Ostkreuz“, which has the world première at the Berlin International Film Festival – Berlinale 2006. In April/May 2007 Wiebke Hoogklimmer has worked for the newest film by Bruce LaBruce „OTTO; or, Up with Dead People“, which had the world première at the Berlin International Film Festival – Berlinale 2008. In August/September she has worked as assistant director and continuity for the newest feature film „Bandaged“ by Maria Beatty, which had the world première in London in April 2009. During the summer 2010 Wiebke Hoogklimmer has worked for the newest film by Cheryl Dunye „Mommy Is Coming“.

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