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Posts Tagged ‘Konzert’

SoundCloud – das neue Myspace?

Da Myspace ja wohl demnächst an Zynga verkauft wird und dann dort wohl nur noch Farmville, Mafiawar and Co. gespielt wird, habe ich auch mal einen Account bei SoundCloud eröffnet. Ich habe noch keine Ahnung, wie man dort „Freunde“ sammelt, aber man kann sehr einfach seine Musik mit anderen teilen.

Hier kommt mein Link zu einem von mir gesungenen Lied von Luise Adolpha Le Beau (1850-1927). Die Komponistin lebte wie Brahms in Norddeutschland, war mit Brahms und Clara Schumann bekannt und hat wundervolle romantische Musik komponiert.

Luise Adolpha Le Beau (1850-1927): Kornblumen und Heidekraut by WiebkeHoogklimmer

Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt eines Liederabends in Berlin. Am Klavier begleitet mich Patrick Walliser.

Dieses Lied befindet sich auf der CD „Schubert-Schumann-Le Beau-Mahler“, die inzwischen über CDBaby, itunes und andere erhältlich ist. Hier z.B. der Link zu itunes:

http://itunes.apple.com/de/artist/wiebke-hoogklimmer-contralto/id322596940

oder z.B. für die USA:

http://itunes.apple.com/us/artist/wiebke-hoogklimmer-contralto/id322596940

 

 

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Franz Schubert: Winterreise – Eine Geschichte aus dem Internet (2006 – 2009)

Franz Schubert: Winterreise – Eine Geschichte aus dem Internet (2006 – 2009)

Ich möchte Ihnen / Euch eine Geschichte aus dem Internet erzählen, die es so vor einigen Jahren noch nicht gegeben hätte. Ich könnte mir denken, daß es die MusikerInnen unter Ihnen / Euch zu eigenen Produktionen anregen könnte. Aber auch für die anderen Medien gibt es ungeahnte Möglichkeiten.

Im Jahr 2002 habe ich Franz Schuberts „Winterreise“ im Konzert gesungen. Im Sommer 2004 schrieb mich über meine Website ein deutscher „Winterreisen“-Sammler (ich wußte bis dahin gar nicht, daß es so etwas gibt 😉 ) an, ob ich eventuell einen Privatmitschnitt dieses Liederabends hätte und ob er diesen erwerben könnte. Ich hatte das Konzert damals mit dem Sony Professional mitgeschnitten und verkaufte dem Sammler eine Musikkassette zu einer Schutzgebühr von 10 EURO. Die Aufnahme gefiel diesem Sammler, und zum Dank schickte er mir eine CD, auf der er das Kassetten-Rauschen (aber auch viel vom Klang!) entfernt hatte.

Ende 2005 erhielt ich von einem Engländer, der die Franz-Schubert-Website in UK betreut, eine E-Mail, er hätte von einem Holländer gehört, daß es meine „Winterreisen“-CD gäbe und er wolle diese auch erwerben. Ich bekam einen Riesen-Schreck, daß der deutsche „Winterreisen“-Sammler seine selbstgemachte CD von meiner Aufnahme eventuell überall verteilt haben könnte, und forschte nach. Dem war zum Glück nicht so; dieser Sammler war sehr korrekt und hatte nur den anderen Musikliebhabern von meiner Aufnahme erzählt. Nun verblieb ich mit diesen ganzen Sammlern so, daß ich selbst aus meinem Kassetten-Mitschnitt eine CD herstellen würde, die man dann auch erwerben könnte.

Ich besorgte mir Anfang des Jahres 2006 einen größeren PC, diverse Ton-Programme, experimentierte herum, und so entstand nun wirklich aus meinem analogen Live-Mitschnitt eine CD. Ich habe das Kassetten-Rauschen, den quietschenden Klavierhocker und andere Geräusche entfernt. (Kleiner Exkurs für die MusikerInnen 😉 : Für die Rauschentfernung ohne Klangverlust kann ich Cool Edit 96 sehr empfehlen, das man kostenlos im Netz bekommt! Das ist der Vorläufer von Adobe Audition 1.5, das ich auch empfehlen kann, das man aber nur als 30 Tage-Version frei bekommt. Außerdem empfehle ich noch WaveLab von Steinberg und Acoustica 3.2.) Ich habe mich bemüht, den analogen Klang des Live-Mitschnitts so originalgetreu wie möglich auf der CD beizubehalten. Das war mir persönlich sehr wichtig, da ich nach wie vor den analogen dem digitalen Klang vorziehe!

Als die CD im Mai 2006 dann fertig war und auch von den Sammlern gekauft wurde, erinnerte ich mich an ein Gespräch mit einem Kollegen über CD Baby, eine Möglichkeit für unabhängige Musiker, CD’s in die USA zu verkaufen. Die Website http://cdbaby.com wurde Ende der 90er Jahre von einem Musiker gegründet, der seine CD promoten wollte. Dann stellte er auch noch ein paar CD’s von Freunden auf die Seite, und heute verkauft er 100.000e CD’s von unabhängigen Musikern. Man bekommt dort für 20 Dollar einen UPC-Barcode (das ist dieser Scan-Code, den man braucht, um eine CD in Geschäften verkaufen zu können), für weitere 35 Dollar stellt er die CD auf seine Seite, digitalisiert sie und bietet sie „physikalischen“ und „digitalen“ Geschäften an. Man hat keinen Exklusiv-Vertrag mit ihm, d.h. ich könnte, wenn ich wollte, meine CD mit diesem Scan-Code auch Amazon o.ä. anbieten. (Das habe ich aber nun mit dieser CD nicht vor, da ich sie lieber wie einen „Geheimtipp“ behandeln möchte!). Man kann übrigens alle Lieder meiner CD kostenlos hier hören: http://cdbaby.com/cd/hoogklimmer.

Das Großartige an CD Baby ist, daß die mit allen digitalen Stores zusammenarbeiten. D.h. meine „Winterreisen“-CD ist bei iTunes erhältlich (MSN, Napster, Rhapsody etc. bieten die CD inzwischen auch an). Für alle, die sich damit nun überhaupt nicht auskennen: iTunes ist der Player von Apple (inzwischen auch für PC erhältlich). Wenn man diesen Player auf seinem Computer installiert hat, kommt man auch automatisch zu dem „Store“. Da es preiswerter ist, MP3’s herunterzuladen und sich seine CD selbst zu brennen, scheint diese Methode für die Zukunft die CD im Geschäft abzulösen. Ich habe mich jedenfalls sehr amüsiert, mit meiner am PC handgemachten CD bei iTunes neben den „Winterreisen“ von Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau und Kollegen zu stehen. Dieser digitale Verkauf öffnet den Musikern ganz neue Möglichkeiten, da man nicht mehr auf Schallplattenfirmen, Vertrieb, Herstellungskosten etc. angewiesen ist. Man muß nur einmal die MP3’s und eine Bilddatei vom Cover herstellen. Mehr nicht!

Wer iTunes auf seinem Computer installiert hat, kann ja mal diesen Link anklicken http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?i=164021987&id=164021978&s=143441 Dort kommt man zu meiner CD.

Inzwischen (2009) hat irgendjemand die CD bei Amazon-Deutschland eingestellt (für den Phantasiepreis von über 45 EURO!), und regulär steht das Album über CD Baby als MP3-Download bei Amazon.com und Amazon.co.uk bereit.

Ich werde weiter über die Entwicklung berichten…..

Robert Schumann: Dichterliebe – Hör ich das Liedchen klingen auf youtube…..

Robert Schumann: Dichterliebe – Hör ich das Liedchen klingen

Wiebke Hoogklimmer, Contralto – Patrick Walliser, Piano – live recording 2002

Herzlich Willkommen!

Ich habe diesen Blog erst vor ein paar Tagen eröffnet. Darum ist der Inhalt noch so spärlich. Aber demnächst werde ich ihn auch mit Inhalt füllen! 😉

Robert Schumann: Allnächtlich im Traume seh ich Dich

Live Mitschnitt eines Liederabends:

Robert Schumann: Allnächtlich im Traume seh ich Dich (Dichterliebe)

Wiebke Hoogklimmer, Alt – Patrick Walliser, Piano

copyright Wiebke Hoogklimmer

Biographie (dt./engl.)

Wiebke Hoogklimmer

www.wiebkehoogklimmer.de

Wiebke Hoogklimmer ist gebürtige Hannoveranerin und begann ihre musikalische Ausbildung mit der 10-jährigen Mitgliedschaft im Mädchenchor Hannover. Sie setzte ihre Ausbildung fort mit dem von Prof. Götz Friedrich eingerichteten Studiengang Musiktheaterregie an der Musikhochschule Hamburg, den sie „mit Auszeichnung“ abschloß.
Innerhalb ihrer Tätigkeiten als Regieassistentin, Inspizientin, Abendspielleiterin, Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro etc. an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, Stadttheater Hildesheim, Hamburger Staatsoper, Deutschen Oper Berlin, beim Internationalen Sommerkurs auf Schloß Weikersheim etc. arbeitete sie u.a. mit folgenden Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen: Günter Roth, Stephan Mettin, Martin Rupprecht, Hans-Peter Lehmann, John Cox, John Dew, Erhard Fischer, Herbert Wernicke, Götz Friedrich, Andreas Reinhardt.

Nach Abschluß des Regiestudiums begann sie ihr privates Gesangstudium bei Elisabeth Umierski, Berlin, und setzte es bei Prof. Annie Schoonus, Musikhochschule Hamburg und bei Christiane Bach-Röhr, Komische Oper Berlin, fort.

Neben ihrer Tätigkeit in der Altgruppe des RIAS-Kammerchors (1988-91) sammelte sie erste solistische Bühnenerfahrungen mit der Rolle der „Arnalta“ in Monteverdis „Krönung der Poppea“ am Jungen Theater Göttingen. An der Opera stabile der Staatsoper Hamburg sang sie die Partien des „King“ und der „Queen“ in Toovey’s „Ubu“. Weitere gesungene Partien sind die „3. Dame“ in Mozarts „Zauberflöte“ und der „Orfeo“ in Glucks „Orfeo ed Euridice“.

Hauptsächlich ist Wiebke Hoogklimmer als Altistin im Konzert- und Liedgesang tätig, wobei ihr Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Sie singt mit gleicher Begeisterung bekannte Literatur wie sie sich von unbekannten, ungewöhnlichen Werken angezogen fühlt.

Seit 1998 arbeitet Wiebke Hoogklimmer mit dem Pianisten Prof. Patrick Walliser zusammen und gestaltete bisher gemeinsam mit ihm Liedprogramme mit Werken von Johannes Brahms, Franz Schubert, Luise Adolpha Le Beau, Clara und Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hugo Wolf, Arthur Honegger, Alban Berg, C. René Hirschfeld, Gustav Mahler und Lili Boulanger.

Im Herbst 2003 erschien ihre CD „Clairières dans le ciel“ mit dem gleichnamigen Liederzyklus von Lili Boulanger – transponiert für die Altstimme – und mit ausgewählten Liedern von Schubert und Mahler, am Klavier Patrick Walliser, unter dem Label THOROFON (Best.-Nr. CTH 2477).
2006 erschien unter eigenem Label die CD „Franz Schubert: Winterreise“ wieder mit Patrick Walliser am Klavier mit dem Live-Mitschnitt eines Liederabends.

Ihr großes Interesse für Film brachte Wiebke Hoogklimmer neben der Mitarbeit an diversen Kurzfilmen unter anderem als Werkstattassistentin und Requisiteurin zur Filmproduktion „Superbia“ (1986) von Ulrike Ottinger für das ZDF. 2005 arbeitete sie als Produktionsassistentin bei der Berliner Filmproduktion „18.15 Uhr ab Ostkreuz“, die im Februar 2006 auf der BERLINALE ihre Premiere hatte. Im April/Mai 2007 wirkte Wiebke Hoogklimmer bei den Dreharbeiten des neuesten Bruce LaBruce-Films „OTTO; or, Up with Dead People“ mit, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin, der BERLINALE, 2008 seine Premiere hatte. Im August/September 2008 arbeitete sie als Regieassistentin und Continuity in der neuesten Spielfilmproduktion „Bandaged“ von Maria Beatty. Die Weltpremiere fand im April 2009 in London statt. Im Sommer 2010 arbeitete Wiebke Hoogklimmer als Continuity im neuesten Film von Cheryl Dunye „Mommy Is Coming“.

Biography (engl.)

Wiebke Hoogklimmer was born in Hannover, Germany, and began her musical education at the age of eight as a member of the „Girls Choir Hannover“. She continued her education at the Academy of Music and Acting in Hamburg where she studied opera direction on the course initiated by Prof. Goetz Friedrich, and graduated with distinction.
She has worked as assistant director, stage manager, and substitute in the artistic management office at the Niedersaechsischen Opera in Hannover, the Hamburg State Opera, the German Opera Berlin and the International Summer Course at Schloss Weikersheim. During this time she worked with the following directors and stage designers: Guenter Roth, Stephan Mettin, Martin Rupprecht, Hans-Peter Lehmann, John Cox, John Dew, Erhard Fischer, Herbert Wernicke, Goetz Friedrich, Andreas Reinhardt.

After finishing her studies she started private vocal tuition with Elisabeth Umierski (Berlin) and continued with Prof. Annie Schoonus (Academy of Music and Acting in Hamburg) and with Christiane Bach-Roehr (Comic Opera Berlin).

In 1988 to 1991 she sang with the RIAS chamber choir and had her first solo stage appearance in the role of Arnalta in Monteverdi’s „Coronation of Poppea“ at the Junges Theater Goettingen. She went on to sing the parts of both the king and queen in Toovey’s „Ubu“ at the opera stabile of the State Opera in Hamburg and then the parts of the Third Lady in Mozart’s „Magic Flute“ and Orfeo in Gluck’s „Orfeo ed Euridice“.

Wiebke Hoogklimmer mainly works as a solo contralto, giving concerts and recitals. Her repertoire ranges from baroque to contemporary music. She equally enjoys singing well known and lesser known and unusual works.

Wiebke Hoogklimmer and the pianist Prof. Patrick Walliser have been working together since 1998. So far they have performed recitals with songs by Johannes Brahms, Franz Schubert, Luise Adolpha Le Beau, Clara and Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hugo Wolf, Arthur Honegger, Alban Berg, C. René Hirschfeld, Gustav Mahler and Lili Boulanger.

In 2003 her CD „Clairières dans le ciel“ was published with the so named song cycle by Lili Boulanger – transposed for contralto – and with selected songs by Schubert and Mahler, and at the piano Patrick Walliser. The Label is THOROFON (order-nr. CTH 2477).
2006 her CD „Franz Schubert: Winterreise“ was released with a live recording of a Lieder Recital (on the Piano again Patrick Walliser) with her own Label.

Through her huge interest in film she has worked as assistant to costume design and props management in the ZDF Television film production of „Superbia“ (1986) by Ulrike Ottinger. 2005 she has worked as assistent producer for the filmproduction „18.15 Uhr ab Ostkreuz“, which has the world première at the Berlin International Film Festival – Berlinale 2006. In April/May 2007 Wiebke Hoogklimmer has worked for the newest film by Bruce LaBruce „OTTO; or, Up with Dead People“, which had the world première at the Berlin International Film Festival – Berlinale 2008. In August/September she has worked as assistant director and continuity for the newest feature film „Bandaged“ by Maria Beatty, which had the world première in London in April 2009. During the summer 2010 Wiebke Hoogklimmer has worked for the newest film by Cheryl Dunye „Mommy Is Coming“.

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